EUBSA Services im Bereich Marine/Maritime Security - Schiffs- und Hafensicherheit

Piraterie ist so alt wie die Seefahrt. Kaum eine Aussage ist so banal, wie diese. Ob die Ägypter, die Griechen oder die Römer - schon lange vor der Antike gab es auch Piraten.

Piratennetzwerke waren und sind fester Bestandteil mancher Kulturen. Störtebeker, Morgan oder Sir Francis Drake - ob mit oder ohne "Kaperbrief": Piraten lauern seit Menschengedenken überall dort, wo leichte Beute zu machen ist.

Nun mag man denken, dass in moderner Zeit alles anders sei, sicherer... aber genau das Gegenteil ist der Fall: durch die Verlagerung der Produktionen nach Übersee wird mehr und mehr Ware per Schiff um die Welt transportiert. Immer mehr Schiffe sind unterwegs. Zugleich stieg der Kauf privater Boote und Yachten ganz enorm. Seit Mitte der 80er Jahre etwa STEIGT die Zahl der Überfälle auf Schiffe aller Art. Ganze Regionen und sogar Regierungen unternehmen NICHTS gegen Piraterie, sondern dulden sie und partizipieren an den Gewinnen. Terrorgefahren haben zusätzlich das Risiko stark erhöht - Schiffe und Hafenanlagen sind enorm grosse, statische und damit leicht angreifbare Ziele.

Die "Piratenkultur" im iranisch/arabischen, westafrikanischen, karibischen und asiatischen Raum ist eine uralte Tradition. Steigender Wohlstand in der Welt - und auch in den genannten Regionen - hat die Piraterie nicht sinken lassen, sondern im Gegenteil zu deren Verbreitung beigetragen. Die strafrechtliche Verfolgung der Piratenmafias ist sehr schwierig, einmal durch die komplizierte Rechtslage, Zuständigkeitsgerangel usw. - zum anderen schützen korrupte Regierungen in etlichen Regionen der Welt gezielt die Piraten durch "Untätigkeit".

Aber auch in europäischen und amerikanischen Häfen ist die Kriminalitätsform nicht unbekannt! Überfälle auf Schiffe, hier insbesondere Privatyachten, sind nicht selten. Überfälle werden weltweit immer brutaler. die Schäden immer grösser, auch die Personenschäden. Da manche Regionalregierungen, aber auch Terrorbanden  die Piraten mit modernen Waffen ausrüsten (um dann einen Anteil an der Beute zu erhalten), werden Überfälle drastisch gefährlicher. Einige jüngste, besonders bekannt gewordene Fälle - es sind im Jahr mehrere 100 Fälle weltweit:

  • • 5.11.2005: Das Kreuzfahrtschiff „Seabourne Spirit“ entkommt vor Somalia knapp einem Angriff mit Raketenwerfern

  • • 26.6.2005: Der mit UN-Hilfsgütern für Tsunami-Opfer be-ladene Frachter „MV Semlow“ wird vor Somalia entführt

  • • 27.2.2004: Auf den Philippinen fallen 118 Menschen einem Anschlag auf die Fähre „Super Ferry 14“ zum Opfer

  • • 6.12.2001: Der legendäre Sportsegler Sir Peter Blake wird im Amazonas auf seiner Yacht von Piraten ermordet

  • • November 1998: Vor China wird die „MV Cheung Son“ entführt. Alle 23 Crew-Mitglieder werden erschossen

EUBSA bietet kompetente Services an im Bereich Schiffssicherheit inkl. physical protection und Alarmsysteme, Hafensicherheit, Antipiraterie, Cruise Lines, Hafensicherheit - wir bieten einen "Piracy Watch" Service, Ausbildung und Training auch im Bereich Antipiracy inkl. Selbstschutz, Sicherheit und Abwehr von Piraten; und mit unseren ERT Kriseninterventionsteams stehen weltweit absolute Spitzenkräfte bereit, um geraubtes Gut und Schiffe zurück zu führen an den rechtmässigen Eigner oder um Schutz bei Schifftransporten oder Schiffsreisen aller Art zu gewähren.

Des Weiteren stehen Antiterrorberater zur Ausarbeitung von Sicherheitsplänen zur Verfügung, sowie erfahrene Fachermittler in Fällen von Diebstahl/Raub von Yachten, Booten oder Ladungen.  Privaten Bootseignern bietet EUBSA zudem einen kostengünstige Spezialschutzbrief gegen Raub, Schiffsdiebstahl und Piraterie an.

Bei Problemen rund um Schiffssicherheit (Marine/Maritime Security) wenden Sie sich bitte gern jederzeit an uns! Erstkontakt absolut kostenfrei.

 

Home     |     Übersicht     |     Services     |     Training     |     Careers     |     Kontakt

EUBSA BV Inc. © 2000-07  Privacy Policy | Terms Of Use